10
O ( t ) A
4. In der Sanftmulh. Der Sanft-
Ml'khjge ziehet an sich alle Hertzen/ er 1besitzet GOlt/ und ist Meister über sich 1ftlbsten. ,
5. In der Gedult. VieGedultistuns nothwendig / wann wie die >Göttliche Verheissungen / daß ist *die Gnad/ und die Glory erhalte«wollen. So sagt der Heil. Paulus -zu den Hebr. 10. z6.
6 . In der Liebe zum Gebett. Will ! ,
man ftelig werden / so muß man bet- j (ren / man muß oft betten/ man muß jwohl betten. 1
7. In der Liebe des Nächsten. Der t ,feinen Bruder hasset ist ein Todt»'Gch'agcr/ sagt der Heil. Johauues
in seiner ersten Epist. z. 15.
8. In der Liebe GOttes. Was
das Gold ist unter denen Metallen /was der Diamant unter denen Edel-aesteüren / was die Rose unter denen !
Blumen/ waö die Sonn unter denen , <
Planeten / daß ist die Liebe GOttes > !
unter denen Tugenden Der GOtt l
nicht liebet bleibet im Tod / sagt der jHeil. Johannes im ersten Sendschrei- >
Leu Capit. Er ist halt Nicht würdig/ 1
Laß er lebe.. Al-