In dek Heil. Aasten-Zer't /x
Dm engen Weeg/ und schmalenSteg / lehre uns der Seeligmacher / undschreyt uns zu/ wolc ihr in d'Rub/ so kombtnur frölich nacher; den engen Weeg undschmalen Steg/ ist Er uns selbst vorgan-gen / hat vil gelitten / und männlichg'stritten / was wollen wir anfangen?
Christus ist g'storben/ hat uns erwor-ben / durch Marter / Creütz und Leyden/die Seeligkeit / in Ewigkeit / und wöl-ken wir S'Creütz meyden : Creütz in derWelt / ist über Gelt / das geb der HLrruns allen / von seinetwegen auf uns zulegen / daß wir ihm recht gefallen.
Geschrieben ist/ wir wol bewist/'Chri«stus hat müssen leyden / durch Creützund Pein / gehn in das Sein / und wöl-kest du S'Creütz meyden? das wär nichtrecht / du fauler Knecht/ schamroth sol-test werden/ daß du wolst mehr / seynals dein HErr / allhie auf difer Erden.
O wann man wußt/ was Leyden ist/Vil Creütz von Christi wegen / so wurdenwir/ mit großVegierd/ das Creütz aufD » d'Achsel