»8r Klag der armen Seelen.
z. O Weh der Eyielkeit! O Wehder kurtzen Zeit! O Weh der schnödenFreuden! Ach wie so grosse Peyn / nimich darfür setz ein/ ach wie vil muß ichleydcn.
4. Wo ich mich jetz hinkehr/ was ichsih oder hör/ ist lauter Weh und Kla«gen: Wo ich mich nur hinwend / anallen Qrth und End / ist lauter Peynund Plagen.
5. Was ich zuvil gelacht / wird setzherein gebracht/ mit Sciifftzen und mitMeynen: Schier gar das Blut ichschwitz / in diser grossen Hitz / das Marckfließt auß den Beinen.
6. Mein Leib ligt in dem Grab / denich zwar jetzt nicht hab / doch muß ich al«les büsscn / was ich zuvor durch ihn / ge-than mit all fünff Sim: / vom Haubtbiß auf die Füssen.
7. D>e Wänglein roth vergehn/ mir
bleiben um die Zahn / dir Lefftzm nochzum besten: Daß ich damit mein Klag/traurig surbringen mag/ hab mich sonstnichts zu trösten. r. Zu«