Von St. GaU. iy 7
14. Ins Grab wolt man ihn legen/Doch köndt ihn nit bewegen /KeinMüh/keinG'walt/so schnell/Drum man der Leich vorg'spannenZwey Füllen / die ihn von dannenGeführt zu seiner Zell.
25. Darbey hell^ glantzend scheinten/Zwey Kertzen/ und nicht schweintk/Sie brannten etlich Stund.Hört zu die Wunderlichen/
Man thut eim Armen reichen
Sein Ä'leyd / und wird gesund.
16. Jetzt ist er ewig seelig/
Weil er G-Ott allzeit g'fallig /
Gelebt in diser Zeit /
Folgt seiner Lehr / und Leben /
So wird eüch G-Ott erheben/
Zur ewigen Seeligkeit. ,
17. Sanct Gall du Gottes Freunde/Beschütz uns vor dem Feinde/
Durchs heilig Creütze gut /
Daß du hie aufgerichtet/
Und jenem uns verpflichtet/
Der dran vergoß sein Blut.
3 3 Von