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Liebe deß Nächsten geschehen/ fürih/H»ne betten/ ihme alles vergeben / M^nrverzeyhen/ was er uns Übels zugefÜ Mget ? Dises alles thuet derjenige / ß Er!den Heil. Rosenkrantz recht bettet., haß
5. Die Ergebenheit in den Gökdlichen Willen zeiget sich in jenen Wor- xonten: Dein will/ L) himmlischer Vatz x>ater / geschehe wie im Himmel / als» Mauch auf Erden. Also redet ein ges.Mhorsames Kind/ daß sich dem Wille» ^deß Vatters vollkommen ergibst; al»!
so hat geredt Christus JEsuö bey Am diefang seines Leydcns: Vatternitmcin(sdndcrn dein Will geschehe. UndMgleichwie der Sohn GOttes gehorsam derworden bis in Tod / also weißt auch' derein andächtiger Christ mit vollkommncs derErgebenheit dem Willen G-Ottes / dem „Gesay des Tods sich freywivig zu um' Mterwerffen in jenen Worten des Englis jA)schen Grußes: Iezt und in der Stund sgrunsers absterbens. be>
6. Villeicht aber ist von der Reu und/ haLeid nichts in dem Rosenkrantz ? Al^ weles was zu einer rechten Büß erfordei! Bret wird/ lasset sich da antreffen. Bet- de>Lest du: vergib uns unsere Schulden/
bitt