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Gnadenreiche Ertz-Bruderschafft, und Andacht dess heiligen Rosenkrantzes : das ist: Innhalt der Satzungen, Gnaden, und Ablass gesagter heiligen Bruderschafft und kurtze Abhandlung von dem marianischen Psalter samt einer leichten, trostreichen, und wohlgegründeten Weiss und Art, den heiligen Rosenkrantz mit Andacht alle Tag zu betten
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sinnlichen oder unreinen Liebe/ von demEifer deß Zorns oder Rachgierigkeit /von einer kleinmüthigen Traurigkeit / >von »»gezäumten Begierden beunruhi-get ist / wie kan es alsdann in GSttruhen/ wie auf das Gebe« mercken ? ,wo dein Schatz / daist dein Hertz/sagt das Evangelium. Entlichen die jNachlässigkeit der Gedancken verlieh-ret das Gebett; dermassen das die Auf-merckfamkeit nit dauren wird / wann ^der Mensch in Erholung und Befesti* !gung deß Gemüths in GOtt nachläs-sig ist. Wachen und wohl auf dir selb-sten seyn must du / wann du standhaftrecht betten / und das Traum nit ver- ?liehren wilst.

4. Das dritte Stuck machet die An- ldacht aus. Dife ist der Safft des Ge- !betts; gibet disem die annehmliche Süf-sigkeit / alfo daß einem Andächtigen nit ;schwer fallet / auch längere Zeit demGebett obligen/ da entgegen ohne Vi-sen Andachts-Eifer das Gebett unge-schmacht und mühefam vorkommet. Esbestehet aber die Andacht in Gor»fee-ligen Anmuthungen/ in heiligen Affe^cten/ so aus heilsamen Gedancken ents