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sinnlichen oder unreinen Liebe/ von demEifer deß Zorns oder Rachgierigkeit /von einer kleinmüthigen Traurigkeit / >von »»gezäumten Begierden beunruhi-get ist / wie kan es alsdann in GSttruhen/ wie auf das Gebe« mercken ? ,wo dein Schatz / daist dein Hertz/sagt das Evangelium. Entlichen die jNachlässigkeit der Gedancken verlieh-ret das Gebett; dermassen das die Auf-merckfamkeit nit dauren wird / wann ^der Mensch in Erholung und Befesti* !gung deß Gemüths in GOtt nachläs-sig ist. Wachen und wohl auf dir selb-sten seyn must du / wann du standhaftrecht betten / und das Traum nit ver- ?liehren wilst.
4. Das dritte Stuck machet die An- ldacht aus. Dife ist der Safft des Ge- !betts; gibet disem die annehmliche Süf-sigkeit / alfo daß einem Andächtigen nit ;schwer fallet / auch längere Zeit demGebett obligen/ da entgegen ohne Vi-sen Andachts-Eifer das Gebett unge-schmacht und mühefam vorkommet. Esbestehet aber die Andacht in Gor»fee-ligen Anmuthungen/ in heiligen Affe^cten/ so aus heilsamen Gedancken ents