G ro8 O
deß drey-einigeuGOttesist? DieCa^ ' atholische Kirchen gebrauchet ihne aus ^diser Ursach so vilmahl in den Priester- tlichen Tag - Zeiten/ in dem atlerheili- ? tgiften Meß-Opfer; und der heilige Ro- i lsenkrantz solle dessen beraubet seyn? Es s rpflegten schon einstens die Geistliche aus ' edem Orden deß heiligen Dominier in ! sdem Chor das tÄoris ?arri 6rc. Ehe 2ftp dem Vatter rc. mit grvster Am ' fdacht / mit geneigten Haupt? mit tieft Hftfter Ehrrnbiethigkeit zu singen; undsitze! einsmahls sahe Iordanus/ deß ^ kgesagten gantzen Prediger-Ordens Ge/ !neral/ daß die allerheiligste Mutter lGOttes/ auf einem Thron sitzend mit iihrem Göttlichen Kind in der Schooß/ idie Hand ihres IEsu ergriffen/und da leben drc Geistlrche zu dem Lobspruch r iEhr scp denr Vatter/ re. mit tieffer . lEhreubiechigkeit das Haupt zur Erden ^ 1neigten/ mir ßner allmächtigen gebene- j ldeyken Hand das Heft. Creutz in dem ^ lLuft gemacht/ und den andächtigen , ?Geistlichen den Seegen darmit ertheft ^ ILet hatt O dann kostbahre Andacht / - lVoll- deß Göttlichen Seegen l schon der jHerL Aurhrosiu^ hat m seinem Brief <