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Catholisch Gesang-Büchlein : darinnen allerhand schöne Geistliche Gesänger zu finden, welche durch das ganze Jahr an Sonn- und Feyrtägen, in den Kinderlehren, Processionen, Creutzgängen, und anderen Orthen sehr nutzlich zugebrauchen von neuem wieder gedrukt, verbessert, mit schönen Liederen vermehret, und auf die Fürstlich St. Gallische Landtschafft gerichtet
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Klag der armen Seelen. 18;

r. Hätt ich mir dise Peyn / znvorgebildet ein/ die man allhie muß ley-den: So hätt ich also sehr/ gewiß-lich nimmermehr/getracht nach schnö-den Fremden.

z. O Weh der Eytelkeit! H Wehder kurtzen Zeit! O Weh der schnödenFremdenAch wre so grosse Peyn/nimb ich darfür setz ein / ach wie vielmuß ich leyden.

4. Wo ich mich setz hinkehr/ wasich sih oder hör, ist lauter Weh undKlagen: Wo ich mich nur hmwmdt/an allen Orth und End / ist lauterPeyn und Plagen.

5. Was ich zuvil gelacht / wirdjetz herein gebracht/mit Seüsszen undmit Weynen: Schier gar das Blutich schwitz / in diser grossen Hitz/ daSMarckt fließt auß den Beinen.

6. Mein Leib ligt in dem Grab/den ich zwar jetzt nicht hab/doch mußich alles büssen/Wasich uivor durchihn/ gethan mit all- ff Sinn/ vornHaupt biß auffdie Füssen.

7. Die