Buch 
St. Gallisches Christlich-Katholisches Bett-Buch, in welchem lauter wohlgegründte, und approbierte Andachten begriffen, inner- und ausser dem Gottesdienst an Sonn- Feyr- Werck- und Bett-Tagen zu gebrauchen ... : dem gemeinen Mann der Fürstlich St. Gallischen Landschafft zum Trost, und Nutzen vorgestellt / von Herrn P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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V0N1 Heil. Gebekt.

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Seelen ist. z. Muß er ein groß Ver-trauen/ und steiffe Hoffnung zu Gott ha«ben. 4. Muß er auch darmhertzig ge-gen dem Neben.Menschen seyn. s. Mußer wissen/ und verstehen was er bette/ nitetwas daher brudlen / und gleichsam auf-sagen. 6. Muß er verharren im Gebett/und mit Gedulr warten biß ihn GOlt er-höret. 7. Muß er sein Gebett mit grö«ster Demuth/ und Ehrerbietigkeit verrich-ten. 8. Muß er sich in den WillenGQttes ergeben / wie Christus am Ost«berg/ und zufrieden seyn was ihm GOttgibt. Muß er gantz ernstlich / und fle-hentlich anhalten/ und alles von GOttim Nahmen Christi seines vilgekiebtenSohns / und durch deffelbigen HeiligeVerdienst begehren. 10. Vor allenDingen muß er dem Neben. Menschenverzechen / wann er will erhört werden.Wer also bettet / bett« recht/ und wirdgewißlich erhört werden-

Pfarr-Klnd. Mann einer änderst bet«

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