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lichund kräfftig zuGOtt erheben; wannerdisesthut/ so thuet er gleichsam allzeitbetten.
Pfarr-Kind. Warum ist das Ge-ben so nothwendig?
Pfarrer. Weilen derMenschaößihmesclbsten nichts ist/ nichts kan/ und nichtshat / sonder alles von GOtt haben muß/welcher als ein grosser HErr um seineGaaben/ und Gnaden / um sein Hülst/und Beystand gebetten seyn / auch selbi-ge insgemein nicht änderst geben will/alsdurch das Heilige Gebett. Wer dero-halben nicht fleißig bettet / den lassetGOtt leer abziehen/ und in seinen An-Achtungen / und Nöthen stecken / daß eralsdann nothwendig zu Grund gehenmuß. Durch das Gebett sollen wir im-merdar bekennen daß wir GOttes Hülstvonnöthen haben / und ohne selbige über-all nichts vermögen. Wir Menschenfind die armseeligiste elendiste Bettler anLeib und See!/ und darum müssen wir
alles