Gottsdienst. 5z
Zkiß 46 . Warum gehet man zum Opfer beyder Heiligar Meß e
li zu Ant- Weilen in der Heiligen MeßChristus selbsten aufgeopfert wird sei-) nem Himmlischen Vatter / so begehrt^ ein jeder Christ auch sich selbsten / undetwas von dem seinigen GQtt aufzu-»eil. opferen / und es mit disem Heil. -Opferenß zu vereinigen / damit er desselbigen de-Zelt sto ehender theilhaftig werde. Eslnd nihmt auch der Priester das Opfer vondie den Lemhen auf und an / wünschet al-ge- len den Frieden/ und alles Gutes ;ohl legt einem jeden den Manipel auf dasda Haupt» nihmt sie/ und ihr Opfer aufder den Altar unter den Kelch / damit er>as sie / und ihr Opfer samt dem Heiligenrlle Meß - Opfer dem Himmlischen Vatterder aufopfere im Namen deß gantzench; Volcks. Sonderbahr soll man die 4 .ge- 3ahr - Täg/ als Weyhnachten/ Ostern/nd Pfingsten/ und Mariä Himmelfarth/m. wohl in Obacht nehmen; und soll einttder/ so schon zugegangen/ an Visenla- Täge» in seiner Pfarr-Kirchen erschei-eß neu/ und zu Opfer gehen / sein Ge-horsame seinem Seelsorger zu leisten.Und difts ist eine Schuldigkeit; ande-D 6 rr-