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thun/ was der Dienst Gottes / sein Stand/und die Heil. krokelllon erforderet/ ein in?mrlicher Antrib immerdar mehr für die ChrGOttes/ und das Heyl seiner Seelen zuar-beiten. Herentgegen ist die Lauigkeir eineTrägheit des Gemüths zu allem dem / wasder Dienst G-Ottes/ sein Stand/ und Heil.krofMori erforderet / und ein gefährlicheLeichtgülrigkeit etwas übriges für die EhrGOttes / und das Heyl seiner Seelen zu ar-beiten. So dann will der Eifrige immermehr thun / als was er schuldig ist; der Lauaber bleibt bey deme / zu was er verbunden/und difes verrichtet er nur obenhin/ und ausGewohnheit/oder thut es oft gar unterlassen.Woraus auch erhellet / daß wann das Ge-müth schon trocken/ das Gebett nit zu Her-tzen gehet/ kein Süßigkeit / und Trost gefüh-let wird/ gleichwohl ein solcher Mensch in sei-nen täglichen Lxercirien / Dienst Gottes /und Wercken der gehorsame fortfahret/ undselbige standhasttig / so gut er kan/verrichtet/daß er in mitte seiner Trückne / und Trostlos-sig - oder auch Angsthafftigkeit wahrhasttigEifrig sey. Herentgegen wann ein geistlichePerson voller Trost vermeint zu seyn / indem Gebett alle Süßigkeit empfindet / ja sogar voller hochen geistlichen Vorsätzen ist ;darneben eigensinnig ihre privsc Andachtendem gemeinen / und den Wercken der Gehor-same vorziehet / daß sie in allem ihrem ver-mein-