G.( t ) O 95
er kein einige Todtsünd sein Leben durch be-gangen habe: jedoch dise unschuldige See!hat GOtt nit zum geistlichen Stand erwählet/sondern under dem Welt-Getümmel/ und Vi-llen Sorgen hat sie GOtt so eifrig gedienet.Die Heil. Römische Francisca verlangte nichtsmehr/ als in das Kloster zugehen / hat aber zuerst ein strenges d^ovmsr auf der Welt untervilen Verfolgungen müssen ausstehen / undkaum endlichen nach dem Todt ihres Ehege-mahls hat sie ihren Wunsch erlanget. Alleindich hat GOtt würdig geachtet/aus der Men-ge des Volcks zu beruften / und GOtt solle nitwerth seyn / daß ihme eifrig vom gantzemHer-tzen dienest?
Vierdeer Absatz.
hat dich GOtt beruften aus der Mengedes Volcks. Warum dich? warum nitehender dein Bruder/ Schwester/oder ande-re Verwandte/ welche besser / als du waren/und ihme eifriger dienen wurden ? warum ehe/und bevor von der unfertigen Menge / undbösen Gesellschafft verführt wurdest? warum/da auch dem göttlichen Beruft kein Gehörgeben wollest ? oder wenigist / nichts wenigergedachtest ? warum hat GOtt an dich gedruckt/da du seiner vergessen hattest ? Horche/ wasGOtt mit einem Überfluß der Liebe durch denPropheten bezeuget: Ich habe dich mir e»
wi-