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Neunzehende Betrachtung.
Vievdtev Antrib zum geistlichen Eifer,Beruss zum geistlichen Stand.
Erster Absatz.
hat dann/ geistliche See!/ dergrund-gütige GQtt dich beruffen. Wohin be-ruffen ? Zu dem geistlichen Stand. Was istder geistliche Stcnd? Der Stand der erstenUnschuld im Paradeiß. Drey besondere Gna-den hätten dorten unsere erste Vor-Eiterengehabt / wann sie nit gesündiget hätten. Alserstlichen die höchste Wissenschafft; andertensdie gröste Gemüths < Ruhe ohne einige böseAnmuthung/ oder Paßion ; drittens die Un-sterblichkeit-, Alle drey haben sie durch dieSund verlohren/ und dreyfache Wunden em-pfangen/ in dem Verstand die Unwissenheit/in dem Willen die Bosheit/ und in dem Le-ben die Sterblichkeit. Allein ein geistliche Per-son/ so vil möglich ist/ setzet sich wider in Vi-sen Stand der ersten Unschuld. Sintemahlwo ist ein so grosse Wissenschafft/ als in demgeistlichen Stand? Da allein erlehrnet mandie Wissenschafft der Heiligen/ so ist/ dasZeitliche verachten/ das Ewige besorgen / nitfür den Leib/ sondern für die Seel arbeiten.Da allein erlehrnet man die Weißheit (ütiri-Ki, so ist/ sich selbst abläugnen / und das CreutzG 4 tra-