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I. keA. 18. V. 2Z. Geistliche Seel! Wanndir schwär fallt das Fleisch samt seinen Be-girlich-und Sinnlichkeiten zubeschneiden/ oderdeine böse Anmuthungen / und Paßionen ab-zutödten / dunckt dich daß gering ein FreundG-Ottes zu seyn?
Vierdrer Absatz.
<^Ie vierdte Eigenschafft wahrer Frsrmdsschasst ist die Standhafftigkeit. In dirftm zeigt sich ein geistliche See! / daß sie einFreundin GOttes seye / wann sie auch inTrübsaal standhafftig GOtt dienet. Und wasist/ geistliche See!/so dich so vilmahl von GOttabziehet? was wurdest dann vermehren/ wanndiser/ oder jener bösen Anmuthung absagenwurdest? Eine Armseeligkeir. Was wurdestgewünnen / wann dein Fleisch mir seinen Be-girlichkeiten creutzigen wurdest ? GOtt sechsten/ein überaus grossen Lohn. Wie? Sag mir /wann GOtt so vil/ und so grosse Gutthaten/und Gnaden einem anderen gegeben'hätte /Zu was grosser Heilig-und Vollkommenheitwäre er schon kommen ? Und dich soll verdrieß-sen etwas geringes für den Himmel zu leiden?Für so übergroß? Lohn ? Für die FreundschasstGOttes? O kostbahre Zeit / wo man in je-dem Augenblick GOtt gewünnen kan '.Und duzweiflest / daß einige / und höchste Gut zu ge-Bctrachr. von geistl. Eifer. H wüs-