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Englische Kinder-Lehr, mehristens aus dem grossen Catechismo, etc. Herrn P. Mauritii Geiger, Capitularen des Hochfürstl. Gotts-Hauss St. Gallen, und gewesten Pfarr-Herrn zu Rorschach, etc. in kurtze Fragen zusammen gezogen, und in 52. Kinderlehren abgetheilet : samt einem Zusatz besonderer Lehren auf alle hohe Fest Christi, Mariä, der Heil. Patronen, und Kirchweyhungen / durch Herrn Joh. Georg. Schenckle, dess Lobl. St. Gallischen Rural-Capituls Decan, und Pfarr-Herrn zu Rorschach, etc.
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Die 41. Linderlehv. 247

Darf man nicht Ehr begehren?

JaEhr ist ein grösseres Gut alsReichthum/ und darf man beyde begeh-ren / aber nicht mit unmäßiger Begierv.Was ist unmäßige Äcgierd ?

Die Welt hat das Maas der Ehrverlohrev/ und will jedes das höchsteAnsehen haben/ doch niemand hoffär-tig seyn; alsdann ist die Begierd un-mäßig/ wann sie mehr Ehr haben will/als göttliche / und menschliche Gesätzzulassen.

Wer weißt was sie jedem zulassen?

1. Sagt einem jedem sein eigen Ge-wissen/ was er würdig ftye. 2 Mei-den es die obrigkeitliche Gesätz oft aus-druckentlich; als in den Mandaten wi-! derben Kleyder-Pracht/rc. z.Erken-

net es jeder leichtlich aus seinem Stand.4. Auch aus seines gleichen anderenLeuthen. 5. Aus der Nachred der an-deren ; dann jederman redt wieder dieHoffart/ weil sie jederman hasset/und, doch schier niemand meydet.

. Ist kein gemeine Reg»!/daraus jedersehen kann/ ob er hoffartig seye?Ja: So bald einer den anderen ver-, achtet / oder den jeuigeu / der (seinesi L 4 Stands/