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burt, daß dem Römischen Kaiser vo-n^iriLn, der aus Haß des christlichenNamen das Geschlecht David, und dieVerwandschaft Christi wollte vertilgethaben, zwey Enkel Des Judas Thad-Läus als eines Bruders des HErrn amgegeben, und vorgestellt worden.
Von dem heiligen Judas Lhaddäuslesen wir in heiliger Schrift nicht mehr,als was bey josnns <7. 27 22. ge-
schrieben stehet, das er, als Christusvorgesagt, er wolle sich, und seine Ge-heimnisse nicht der Welt, sonder al-lein den Jüngeren offenbaren, ausmitleidigem Nachdenken gefragt habe:HErr! was ist dann geschehen,daß du dich uns, und nicht derWelt offenbaren willst ? Es wa-ren auch einige der Meinung» Thaddä-us seye jener Jünger gewesen, den Chri-stus zu dem König solle ge-
schickt haben mit einem Sendschreiben,und Ebenbild seines Angesichts, solchemdas Licht des wahren Glaubens, unddie verlangte Gesundheit zu ertheilen.Aber wir wollen die Andacht, zu dem