Beicht - Gebethen zo/
Hirten als dich, mein GOtt und Er-löser ! ein guter Hirt aber suchet seinverlohrnes Schaflein, er ruft ihm ei-nes Rufens: er erfreuet sich, wenn eres gefunden hat, er leget es auf seineSchultern. Du selbsten» o gütigsterIEsu ! hast dich diesem guten Hirtenverglichen. Es liegt ja nur an dir,daß du an mir diese Gütigkeit erzeigest.Ach! so rufe dann, und laß mich deineStimme hören. Zeige mir das Zweigdes Friedens, und ich will dir nachlau-fen , wo du mich immer wirst hinführen.
Ach mein IEsu! nicht die Strafe,die ich verdienet habe, sondern deineLiebe, die ich verachtet habe, betrübetmich. Strafe mich, wie du willst, meingöttlicher Liebhaber! aber nur alleinvon deiner Freundschaft schließ michnicht aus, damit meine Feinde zu schän-den werden, die mich von dir entfernenwollen. Wo will ich hingehen, wenndu mich verstoßest, o ewiges Leben! oh-ne welches meine Seele todt ist? Gieb»daß ich mein gefaßtes Vorhaben hinfü-ran fleißiger halte, als ich bisher ge-than habe, dann auch dieses muß ich
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