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und Ehre haben; wohlan! dusollst sie haben, bis sie dich Müdemacht, und zu Boden drückt.
Fürwahr! welch eine Glückseligkeit!ein Mensch von allen Seiten mit schmei-chelhaften Lobsprüchen beschrieen, diealle sogleich im Luft wieder ersticken!— Ein Mensch in Mitte seines Gelds,welches er doch, wie ein kangeohreterMidas, weder essen, noch trinkenkann! — Ein Mensch in feiner zurSchaue aufgestellten Pracht mit Silberund Goldborden, wie ein Fast mit ei-sernen Reffen beschlagen! — Einerei-tzende Gestalt, die» wie ein prächtigerTodtensarg von außen mit artigen Far-ben geschminkt, und mit hundert Kost-barkeiten umhängt ist, aber von innenganz mit modernden Beinern, und mitfaulenden Häßlichkeiten strotzet! Eineunsterbliche Seele im stinkenden Fleische,und Gelüsten, und in dem ganzen Wüstevon Leckerbissen eines Viehes versun-ken ! pfuy! welch eine Glückseligkeit5ihr weichlichen Söhne der Wohllust, ihrder Sinnlichkeit verkauften Knechte!