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für die menschliche Seele eine unbe-schreiblich große LZuaal; dergestaltengroß, daß die heil. Väter, namentlichThomas, und Lhrysosiomus sa-gen : " Diese einzige Peine sey für die„ Seele des Menschen weit schmerzli-„ cher, als tausend Hüllen immer seyn„ könnten; „ denn weil jedes erschaftsene Wesen durch einen angebohrneninern Trieb unaufhörlich, und heftigstdahin trachtet, wozu es erschaffen ist,und wenn es dieß Ziel nicht erreichenkann, einen tödtlichen Zwang, und denbittersten Schmerzen empfindt, so fol-get ganz klar, daß unsre Seele unsäg-lich misvergnügt» und unbeschreiblichtrostlos seyn muß, als lang sie ohneGOtt ist, weil nämlich nur GOtt al-lein der Mittelpunkt unserer Begierden,die einzig wahre Glückseligkeit, undgleichsam die Seele unsrer Seele ist.Sieh! so wird der zum Himmel erschaf-fene Mensch, der itzt GOtt nicht willdienen, ewig ohne Trost, ewig gepei-uiget seyn.
Ewig, wird einst deine Seele, o
Mensch!