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gen, den wir über alles hochschätzt,und lieben sollten? für den hcrzhafte-sten Heersführer, für unsern König,und GOtt, der nicht allein Mit uns,sondern auch ganz nur für uns, undanstatt unserer in allen Beschwernissender Erste voraus zieht? —
Es geschieht eben nicht selten, daßzwey sich einander auserordentliche Lie-bende alle ihre Mühe, und Gefahren,einer mit dem andern theilen, oder auch,daß einer des andern seine Beschwer-den durch einen freundschaftlichen Liebs-fund gänzlich auf sich nihmt, nur, umhiedurch seinen Freund zu überheben,oder doch, so viel möglich, es ihm zuerleichtern. Und, o wir Glückseligen!heute sehen wir vor unsern Augen ebendieses im Großen, im vollkommenstenMuster, was wir hierüber etwa bey unsMenschen unter einander, zuweilen nueim Kleinen, erblickt haben. Diesessehen wir, daß selbst unser GOtt, undzwar aus freundschaftvoller Liebe ge-gen uns, daß er alles selbsten auf sichnimmt, und selbst thut, was er immer
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