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allem deinen Nachbarn Gutes gethan,und gegen alle, so viele immer zu dirkamen, allezeit dich wohlthätig gezeigt,wenn du nach so großen Verdienstendennoch durch neidsüchtige Lästerungenverschmähet» dich auf einmal von al-len geschmähet, verachtet, und aufsempfindlichste verleumdet sehen müß-test? — Fürwar, ein hartes Schick-sal für ein ehrliches Gemüth, wenn esbey allen diesen Zufällen in der Tugendnoch Stand hält, und dessen ungeach-tet immerfort das Böse mit Gutem ver-gelten solle? —
Endlich, wenn zu dem Schwärm die-ser Drangsalen überdas auch Krank-heiten, die empfindlichsten, langanhal-tende Leibsschmerzen, die Untreue dei-ner eigenen Leute, ein schimpflicher, einschmerzlicher, ein ungerechter, und öf-fentlich - gewoltsamer Tod, wenn allesDieses sollte beygesetzt werden: so weisich fürwar nicht, was dem Menschenhärteres noch könnte begegnen, oderwas der Allmächtige, um uns in sei-nem Dienste zu prüfen, noch schwere-res verhängen möchte«
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