2.) Halte die Feder auswärts; fasse sie nicht zukurz: Der Daum, und der Zeigefinger solldie Feder oberwarts halten; die Federselbst aber soll auf dem Mittelfinger ruhen,so, daß die ganze Hand auf dem Vor-dergliede des kleinen Fingers liegen, undauf demselben fort bewegt werden kann.
z.) Gewöhne dich an die bequemste Leibes-stellung, die in folgenden Versen gelehretwird:
Die Feder in die Hand, wie ichs dir schon
gezeigt;
Die Linke aufs Papier; den Kopf nicht sehr
geneigt:
Die Schenkel nicht geschränkt; die Knie
nicht angezogen :
Den Leib, und Rücken g'rad, sehr wenig
krumm gebogen:
Den Magen, und die Brust nicht an den
Tisch gedrückt;
Den Stuhl nicht allzunah', nicht allzuweit
gerückt;
D ie Augen auf die Schrift, und rechter Hand
den Schatten;
Dann geht die Schreiberei-, so wie fie soll,
von Statten.
B.