6o Das erste Hauptstuck.
Warum nicht?
Weil dise Erkanvtrms ein absonder-liche Gnad GSttes erforderet.
So soll dann jeder um dise Gnadbitten?
Es kan jedoch r. keiner versicheretseyn/ ob er sie würcklich habe/ undseynd 2. die Göttliche Gnaden auchunterschiedlich/ in einem mehr/ im an-deren minder; dahero auch eine Stellder Schrifft dem einten mehr/ dem an-deren minder hell vorkommt. Wannnun jedem das Urtheil zu fällen sech-sten überlassen wurde / so hätte man kei-ne Glaubens - Gewißheit / sonderen ei-ner sagte diß/ der andere ein anders;wie es bey denen Ketzeren würcklichgeschickt.
Wann jeder glaubt / wie ees verste-het/ so wird ja GOtt zufrie»den seyn?
Bey weitem nicht: Er will in demGlauben ein Einigkeit haben : EinHCrr/ ein Tauff/ ein Glauben. E-phef. 4 v. 5. Und weil sich der Glau-ben auf das Göttliche Wort stcuret /wie würd es diser ohnverrnderllchen
Wahrheit ergehen/ wann gleich guite/
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