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Englische Kinder-Lehr : mehristens aus dem grossen Catechismo, etc. Herrn P. Mauritii Geiger, Capitularen des Hochfürstl. Gottshauss St. Gallen, und gewessten Pfarr-Herrn zu Rorschach, etc. in kurtze Fragen zusammen gezogen, un din 52 Kinder-Lehren abgetheilt samt einem Zusatz besonderer Lehren auf alle hohe Fest Christi, Mariä, der Heil. Patronen, und Kirchweyhungen / durch Herrn Joh. Georg Schenckle, dess Löbl. St. Gallischen Rural-Capituls Decan, und Pfarr-Herrn zu Rorschach, etc.
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§4 Das andere Hauptstuck.

das Kind / noch des Kinds Eiterenhcyrathen können; die Gevatter>Leuthaber werden einander sechsten nichtverwandt.

Warum hat man im Tauss Mannund Weib zu Gevakteren/ in derFirmung aber nur eins ?

Weil der Tauff ein geistliche Geburthist / darum erforderet er geistliche Nat-ter / und Mutter. In der Firmung istnur eins / daß die Verwandtschaffkennicht gar zu sehr vermehret werden.

Was seynd die Gevatter-Leuthschuldig?

^ Hauptsächlich / daß sie die Kinder'helffen im Catholischen Glauben zu un-terweisen/ und darinnen zu bestätigen. 'Sie loben in dem Taust/ mit aufgeleg-ten Händen aufdas Haupt des Kinds/der Catholischen Kirchen an/ dises zuthun / im Fall es die Eiteren nichtthäten.

Unter was für einer Sund ist distSchuldigkeit?

Wann dem Kind ein mercklicher >Schaden daraus erfolgt / thun sie ein jschwäre Srmd ^ darum zwingen rechte !Gevatter-Leutb säumige Eiteren/ daß !

sie