Die 2§. Bünderlehr. 185ng ' klein ist. Grosser Schaden machet ein
eir Todsünd.
ri/ Wann ist es ein grosser Schaden?in- Insgemein darvon zu reden/ haltetman es alsdann für einen grossen Schari den / wann einer um so viel geschädigt!b/ wird / als genug wäre / ihne einen Tagier lang ehrlich zu erhalten,
ils Ist es genug solche Sünden beichten ?
en Nein. Der Schaden muß dem Ge-m- schädigten noch darzu ersetzt werden.
' Man kan ja darfur betten?
,? Betten ist nicht genug/ sonder diest/ Sach / oder so viel fie werth gewesen/lle , muß wieder ihrem Herrn zurück gege-as den/ der Schadenmik Gelt/ oder Gelts-u/ werth ersetzt werden^ Wann keine Mit-d/ tel vorhanden/sslle der Schädiger ih-
,g. ne mit Leibs-Arbeit abdienen. Wann
auch diß nicht geschehen kan/ und gnnichts mehr an leiblichen Mittlen zu hoft^ fen ins künffng/ alsdann ist mir dem»n r guten Willen/^das heilige Gebet! ge-
" nugsam.
s wie kan man von falschem Gewicht/h» Maaß / und Waaren den Scha»i den ersetzen?
>ek l Weil solche nicht wissen können/ wem/
und