258 Das fünfte Hauptsittck.
wann er Wer die Sünd zörnet. Alsoerzürnen sich die Elteren/ und Obrig- 'ketten über die Kinder / und Unkertha- saruen / welche sündigen; jedoch soll man Essehen / daß die rechte Mannier / und dernrcht zu streng die Straff geschehe. Al-so hat Christus auch gezörnet über dieKäuffer/ und Verkäuffrr im Tempel, lartNacrh. 4i. v. rr. fol
Darf sich niemand felbsien rächen?
Aus eignem Gewalt nicht; dann dieRaach gehört GOtt/ und der Obrig- !kett zu. N<
Wanrr isider Zorn ein Tsdfünd? uel
i. WannseinfteywittigeBegierdist/ der
dem Nächsten grossen Schaden zu thun.
2. Wann man ihm grosses Uebel wün- !schet. g. Wann einer sürsetzlich/ und ntt
sreywillig den Zorn so weit kvmen laßt/ Fkdaß er den Verstand verliehret- . -
Wann ist der Zorn ein läßliche Sund? l
i. Wann einer kein grosse Raach be- singehrt. 2. Wann er ohne sein Vrrmer- Sicken zornig wird ; ob man schon in-sol-chem gährn Zorn grosse Raach wünscht/ UMso ist es doch genmmglrch ein läßlicheSund ; weil er unbedacht / und nicht - '
genugiam freyen Willen barbey hak. wa
Was