296 Das fünfte Hauptftuck.
HDEin HErr / und mein GOtt! wie^ es dir gefallen hat / also ist es ge- si
fchehen ; dein heiligister Nam ftye ge- g
benedeyt. Hab ich das Gute vondei- dner Hand empfangen / warum soll ichDas Böse nicht auch annehmen ? DeinWill geschehe/ wie im Himmel/ also hauch aufErden. Jchnihmedise Kranck- a
heit mit allerticfister Reverentz / und tiGehorsame willich auf/ und an. Mein fhöchster GOtt! ich begehre weder das aLeben / noch den Tod / sonder allein fdein gnädigstes Wohlgefallen; mir ge- uschehr nach deinem/ und nicht nach mei-nem Willen; ich will gehorsam seyn / ?
bis in den Tod. '
Wie die Dancksagung ? t
OrElobt sey die allerhriligste Dreyfal- r
^ tigkeik:GOtt Vatter/'b Sohn-'t ^ rund heilige? Geist, -s- Ich dancke dir ^ 1
himmlischer Vatter! daß du mich er- l
schaffen / und mit Vernunft begäbet <
hast/ damit ich dick ewiglich lobe. Ich l
dancke dir O Sohn GOttes / mein i
IEsu! daß du mich irrendes Schastein l
Zg. Jahr lang mit unaussprächlicher , <
Mähe gesucht / und mit Vergiessung l
Deines allerköstlichsten Bluts erlößt >
hast. ^