Thorirä von Aquin. 225
^ Lob, Ehre, und Preis, deines heili-gen Namens.
Ordne an meinen Wandel, und wasdu von mir verlangest, daß ich thunsolle, gieb, daß ich es erkenne, und im> Werke vollziehe, wie es sich geziemet,und zu meiner Seele Heil gedeihet.
Mein HErr und GOtt! laß mich* weder im Glücke, noch im Unglücke von
' dir weichen, auf daß ich mich in jenem^ nicht erhebe, und in diesem nicht be-I stürze.
- ! Laß mich in keiner Sache frolocken ,^ ^ oder entrüsten, als in der, so mich zub l dir führet, und von dir entfernet.
Laß mich 0 GOtt! niemand andernbegehren zu gefallen» und fürchten zu^ Misfallen, als dir allein.
! Alle irdische und zergangliche Dinge,!' 0 HErr! werden mir verächtlich, ge-ring , schlecht, und unachtbar; aber dieDeinigen laß mich lieben wegen dir, unddich über alles.
Ein Verdruß sey mir alle Freude^ i ohne dich, und nichts erquicke mich. ' außer dir.
ck ' Gering und leicht sey mir alle Mü-he und Arbeit wegen dir, schwer undK 5 ver-