412 Gebeth zum heiligen !
haft und schwach bin» so stärkest dumich : Wann ich in Gefahr bin, so er-rettest du mich : Von Sünden hältstdu mich ab: Zum guten treibst du michan. Da ich in die Sünde gefallen bin,ermähnest du mich zur Buße, bist mir be- ihülflich, daß ich mit GOtt wiederum jversöhnet werde. Im Gnaden-Standeerhältst du mich: Nie weichst du abvon meiner Seite: Vor einem unser- !sehenen bösen Tode bewahrest du mich.Ich wäre vielleicht vor längst zur Höl-le hinunter gestürzt, wenn dein Ge-beth den göttlichen Zorne von mir nichthatte abgewendet. O du mein getreue-ßer Freund, du wollest mich hinfüran ^niemal verlassen. In den Finsterniß !sen dieser Welt (wie du bisher gethan) !erleuchte und führe mich : In den viel- isättigen Gefährlichkeiten beschütze undbeschirme mich: In meiner Unwissen- !heit lehre mich : In meinen Anfechtunggen ermähne mich GOttes und deiner sGegenwart, damit ich nimmer in todt- <liche Sünden verwillige: All meine Am !liegen, meine Seufzer und Armseligkel-ten bringe GOtt vor. Den höllischenFeind halte von mir ab : Daß ich also
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