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Ewige Anbettung dess allerheiligsten Altars-Sacrament, in dem Geist und in der Wahrheit, zu offentlich- und feyrlich-immerwährendem Gottes-Dienst in vier und zwanzig Stund-Andachten : eingerichtet für die Löbl. Jungfrauen-Klöster der Fürstlich-St. Gallischen Landen, auch zu allgemeinem Trost, und Nutzen aller andächtig- und eifrigen Verehrer dess hochheiligen Geheimnuss / von P. Iso Walser, Ord. des Heil. Bened. Capitularn des Fürstl. Stifts St. Gallen
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mit welchen sie nach einer solchen Einrich-tung so sehnlich getrachtet haben. Nurist vonnöthen, daß diese Anbettung in demGeist, und in der Wahrheit geschehe.Nachfolgende kurze Regeln werden es be-wirken.

» Vor dem Gebett muß das Herz be-reitet seyn. Es muß die stille Ruhe gemes-sen, und von keiner Anmuthung einigeVerwirrung leyden. Hierzu dienet die vor-gehende Gemüths-Erholung, die Hindan-legung zeitlicher Geschäften; wie auch einekurze Betrachtung jenes Geheimnusses ,welches in der Stund vorkommet. DieAnfangs - gesetzte Gemüths - Erhebunggiebt eine solche an die Hand.

n In wirklicher Abhaltung solle dasHerz mit dem Mund übereins stimmen.Ja mehr der innerliche Geist, als dieWort, wird die Anbettung heilig, trost-reich , und GQtt angenehm machen. Deß-halben seynd die vorgeschriebne Gebetterbedachtsam und mit Ueberlegung zu ge-brauchen.

»i Die ewige Anbettung wird zu grös-serer Erbauung dienen, wann die Wortnicht zu geschwind und nicht zu gemach,sondern ordentlich, wohl ausgedruckt,X X wohl