diese göttliche Speiß heylen, und in mir dasLeben vermehren wilst.
Welche Blindheit, Undank, und Unempfind-lichkeit ist der Menschen - Kindern , welche die-ses Geheimnuß nicht erkennen ; diese deine un-endliche Gutthat nicht schätzen; diese deine un-ergründliche Gütiqkeit nicht lieben!
IEsu dein kräftiges Gnadenlicht seye mirverhülflich, daß ich in gegenwärtiger Stund dieheilige Geheimnussen deines Leibs und Blutsanbette und verehre, mit solcher Starke deßGlaubens, mit solcher Andacht und Eifer; da-mit diese allerheiligste Speiß mir allzeit seyeDas Leben der Seel, die beständige Gesund-heit des Gemüths, und die stärkende Kraftmeiner Schwachheit.
Unsterblicher, allgemeiner Dank, und e-wiges Lob und immerwährende Anbet-tung ohne End
Seye dir O IEsu im allerheiligsten Sa-krament !
demüthige Mbbitt.
löttlicher Heyland ! es ist wahrlich eineun-' aussprechliche Verdemüthigung, daß duin so vielen Kirchen der ganzen Christ- Catholi-schen Welt in dem hochheiligen Sakrament dicheinfindest: und dich würdigest sogar in Gefäng-nussen, Spitälern, und verächtliche Bauren-hürlein, nur zum Trost des Menschen einzu-gehen.
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