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Milmürhige Ubbitt.
^Iebreichister IEsu! Ich liege in tiefester^ Anbettung vor dem Thron deiner Liebeim hochheiligen Geheimnuß deß Altars; inwelchem du deine heilige fünf Wunden deinesglorreichen Leibs hast behalten wollen.
Sie seynd ewige Denkmahl deiner Liebe ge-gen mir, welche an dem Creutz vollbracht hast.Die Näge! haben deine Hand und Füß an dasCreutz gehaftet, an dem für mich aus Ltebe ge-storben bist: Die Lanzen hat dein liebvollesHerz eröffnet, aus dem auf mich der unendli-che Werth der Erlösung herabgeflossen ist-O heiligste Wunden meines Heylands ! Qreiche Quell-Aderen des Trosts und der Hoff-nung für mich!
Aber eben diese Wundmahlen stellen mir vorjene Grausamkeit, so die böse Welt an demSohn Gottes, und an ihrem Heyland durchden Schmach-und Schmerz-vollen CreuA- Todausgeübet hat. Sie führen mir zu Gemüth je-ne Unbilden, Undank, und Beschimpfungen,mit welchen du, noch immer auf dem Altar inder heiligsten Hostie beleidiget wirst.
O gütig-und barmherziger GOtt! ich liegevor diesem Tabemacul bey deinen Füssen, vordeinem verwundten Herz, in der Gestalt einesschuldigen aber büßenden Sünders, durchtrun-gen mit Schmerzen und Forcht, wegen so vie-len entsetzlichen Unbilden.
Du hast billiche Ursach, die undankbare WeltEwige Anbett. T M