Damit dein Lieb mit mir Erbärmnuß könnekragen,
In Angst und Noth und Elend hast gelebt.
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Ein armer Stall, ein schlechte Handwerks-Stadt,
Viel Demuth , Schimpf und Schmach, mir stetsdein Demuth preisen,
Die Dorn und Geisselstreich, das schmachlichCreutz mir weisen,
Wie sich so Lief dem Lieb geniedrig't hat.
5 -
O IEsu mein! wie groß war deine Angst,
Was Marter, Pein und Qual, was Drangsalhast gelitten?
Die ganze Hollen--Macht hat wider dich ge-stritten ,
Für meine Seek am Creutz verwundethangst!
6 .
Dein Lieb allein verharr't bis in den Tod r
Wenn meine Sünden schon unendlich dich be-trüben ,
Hörst du doch niemal auf innbrünstig mich zulieben,
Kommst mir zu hüls in Schmerzen, Angst,und Noth.