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O IEsu! du bist reich in der Barmherzigkeit, und die Uebermaaß deiner Liebe lasset michnicht sinken in die Kleinmuth ; wann ich schonarmselig, und schwach bin. Auf dich steiffetsich meine Hoffnung bis in Tod.
m. Ich weis deine Gnaden- Stimm r Kom-met zu mir alle, die ihr in der Arbeit, und un-ter der Bürde seufzet, ich will euch erquicken!Dein allerheiligstes Sakrament ist der Gnaden-Thron, dem ich nun mich nähere.
Es ist der lebendige Brunnen des Heyls,von dem ich das Wasser des Trosts in allemUeberfluß schöpfen kann.
Kostbares Himmel-Brod, welches alle Evgötzlichkeit in sich enthaltet! und mir die Stär-ke giebt zum ewigen Leben!
O IEsu! wo kann ich dann besser den Trosthoffen, und das Heyl suchen, als bey dir irrdem grossen Altars - Geheimnuß ? GlückseligeStund, in welcher ich meinen GOtt und Hey-land anbetten, und reiche Schätz der Gnadensammeln kann.
Meumüthige Wkitt.
MEin göttlicher Heyland, und mein GOttidu bist ein lautere Süssigkeit, in deinemheiligen Namen, in deinem liebreichen Ange-sicht, in deinen heilvollen Reden, in deinenGebärdm und Thaten, in deinem liebvollenHerzen.
Gütigster GOtt! den ich hier auf dem Al-
tar