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Der sanftmüthige Christ / von Matthias v. Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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hab- ist; und er ist von darum Unvernunft

gen, tig, weil sowohl der Zorn, als jede an-

rzen dre Leidenschaft in uns niemals mehroder weniger wirken soll, als nur jenes,was die gesunde Vernunft auch nach reirerli- fem Bedachte allezeit gutheißen kann.hres

msch Die Lacedamomer , die ihre Kin-

der von der Trunkenheit abhalten woll-ten , stelleten ihnen nur einen betrunke-zder nen Sclaven vor. Noch weit haßli-

- cher mag bey diesen gutgesikketen Hey-

oh- den der Gähzornige gewesen seyn. Den

- ein Mensch, der sich dem Zorne über-

ünd laßt, ist vielmehr einem unvernünfti-gen, gen Thiere, als einem Menschen ähn-

igne lich ; nicht anders, als wie ein wils

>iese der Ochs, der wider eine und die an-

uns dre Mücke, die ihn gähling gestochen

die hat, so gleich in eine tobende Wuth

ken- geräth.

lehr

von Fast eben so ist es mit dem Gahzor-itet nigen. Die geringste Sache kann beyihm auch bis zur Unmuth seine innerli-che Ruhe stören; und also stören, daßta- er seiner selbst schier nimmer machng,

ftig bey allen Klugen lächerlich, oder doch,

; A 5 wie