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der durchbrechen wolltest: nur dir selbst,? nicht dem, wieder den es vermeynt ist,kann dieser dein Unsinn schaden,hige
M Wenn dein Beleidiger deines Gleisals chen ist, so ist dein Zorn eine Unbilr> sie ligkeit. Ihr beyde habt eure Obrigrfast keit. Keiner ist befugt sich selbsten zuchei- rächen,iehe
ver- Wenn aber dein Beleidiger zugleich2 dein Unterthan ist ; so sieh zu, obnicht die Hitze deines unmäßigen Zor-«es dich selbst strafmäßig mache, so,wie es jener ist, den du jtzt strafenwillst. Denn, wie kannst du ohneSchande über andere herrschen wollen ,E wenn du dich selbst, deinen unmäßigenv" Zorn nämlich, zu beherrschen nicht ein-^ mal fähig bist ? — So denket der. Sanftmüthige, und das Licht der ge-M funden Vernunft allein lehret ihn alsovan denken; denn wir müssen sanftmüthigseyn, auch nur darum, weil wir ver-^ nünftige Menschen sind ; und weil wirtd" vielleicht niemals vernünftiger sind, alsals nur, wo wir sanftmüthig sind. Ja,
M. S. Sauft»,. Christ. B dieß