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Der sanftmüthige Christ / von Matthias v. Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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5« IEsus hatte überhaupt mit ei- widnem dummen, und ungeschliffnen, mit gröleinem nur auf das Zeitliche bedachtemVolke zu thun: mit Verstockten, und 7aus Neidsucht verblendeten Pharisä- dWern» die ihm aus beflißner Bosheit im- arg,mer widersprachen; ihm alles Uebel stenausdeuteten, und nur desto boshafter Iu!zu werden schienen, je geduldiger, leu- demseliger, und sanftmülhiger er ihnen be- lezeigegnet hatte. dies

6. Bey seiner Gefangennehmung im denGarten, gab er seinen Feinden seine All- wiämacht nicht nur einmal handgreiflich zu Freerkennen; da er mit zweyen Worten: netIch bins, (*) die ganze Kriegsrotte lamaugenblicklich also entkräftete, daß die- ftinse zu zweymalen alle, als wären sie vom genDonner getroffen, zurück, und wie die letzlTodten hinfielen. Doch wollte sich der risclHeiland zu eben diesem Ende nur allein Arrdieser sanftmüthigsten Worte gebrau- theichen: Ich bms; uns nämlich zur Leh- ! Stre, daß eben nur die Sanftmuth, auch ge!

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