54
auch» da er auf dieser Welt war, alle-zeit selbst die schönsten Beyspiele unsgegeben hat.
Ja, giebt er uns nicht wirklich, täg-lich und stündlich noch eben so viele» e-ben solche Beyspiele der Sanftmuth?— Oder ist es nicht der Erlöser, wel-cher täglich und persönlich in unsern Kir-chen auf uns wartet» ohne daß wirihn daseibsten» wie wir sollten» öftersbesuchen? —Ist es nicht dieser liebsteErlöser, der uns, oft Tage und Wo-che lang die Gnade der Versöhnung an-trägt , ohne daß wir um solche uns be-werben» oder selbe auch nur annehmen?
-— Ist es nicht eben nur dieser sanftmü-thigste IEsirs, der uns täglich vielehundert Gnaden erweist» ohne daß wirderselben auch nur gedenken? und deruns durch seine he--samen Einsprechung?so oft zu Herzen redet»ohne daß wir ihngerne auch nur einmal anhöreten? —Dieses — und dieses ha-! du ge-than, und ich — dein GOtt, ichhabe dazu geschwiegen. (*)
... Wir,
(*) U»c frLtüi . .
Lielä!. 49. ri.