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Der sanftmüthige Christ / von Matthias v. Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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ser." Ey nun erwiederte Anto- ^

nLn, da ich noch proconsul war, -

hat mich polemon um Mitternacht aus seinem Hause gejagt, und ichx, habe es mir gefallen lassen."

Könnte nicht der göttliche Erlöser,da wir wider die Unbilden unsers Nach- 1sten klagen, uns allezeit ein Gleichesantworten ? Aber was großerTrost ? welch eine Ehre für uns, daßein so großer HERR, wie der SohnGottes ist, uns mit seinem Beyspieleeben so, und zwar so oft und täglichvorgeht ? Diesem thu es nach, werdu immer so gerne groß thun willst;denn die Sanftmuth ist niemals ohneGroßmuth; und nur dieß ist die wah- .re Großheit der Seele, wenn man nach ;fo einem großen Beyspiele sich sechstenbeherrschet; wenn man durch die erharbene Sanftmuthstugend sich großmü- .thig herab läßt, und dergestalten sich 'über sich sechsten zu er-höhen weis.

Dir