Buch 
Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
Entstehung
Seite
13
JPEG-Download
 

Die (klösterliche Distiplin. IZ

vergiessen/für Märtyrer gehalten wer-den/ sonder auch einer jeden frommenSeelen unbefleckte Dienstwillfahrig-keit ist eine tägliche Marter. And eben

dlftr Kirchenlehrer schreibet weiter- an vems-rriLclem also: (0 Nicke auffden Schilddeß Glaubens/ dm Pantzer der Ge-rechtigkeit/ den Helm deß Heyls.Gehe hervor zum Streit/auch die er-haltene Keüschheit hat seine Marter-/Auch die Gehorsacke selbst wirdmit Recht den Brandtopffern vorge-zogen/ weilen durch die Brandtopsserfrembdes Fleisch/ durch die Gehorsackeaber der eigene Will geschlachtet wird.Und diß ist eine vollkombne Demuth(«) so einer die Anklag mit Frewdenleydet/und die Gewißheit deß Leydensan Tag gegeben wird/durch die Ge-dult die Unbild zu übertragen.

Der Heiliqe b^ieron^mu« si-n über jenenPsalmen : Ich will dir Lobopffer opffe«ren: Diß ist 0) ein Lob der Märty-rer : Dann gleichwie die Märtyrerin dem Land der Lebendigen rainiglichdenHErren loben/also sollen auch die

Drdens-