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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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65
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Die Lästerliche Disciplin. 65

Das Stillschweigen schliesset zu den Mund/darauß die Höllische Flamme gehet. (-) Die

Zung ist ein von der Höll angezünd-tes Feüer. !» Wer dem Schwätzenfeind ist/ der undertrucket dieBoßheit.Der Königlich« Prophet spricht: (e) SetzeL) HErr/ eine Hut an meinen Mund/und eine Thür an meine Lippen ringsherumb. Welches kernLrclv8 also außlcgr:(/) Wir sollen an unsern Mund eine

Hut seen/damit der ewige Beschluß deß MundSein« aufferbawliche / und nothwendige Red nichthinderhalte / und demselben ein sündliches Ge-schwätz nicht »erstatte. Dero halben hatder Prophet /wie OreZonus anmercket/ (^)nicht eine Maur / sonder eine Thür begehrt/welche das Stillschweigen zu gebührender Zeitbescheidenlich zuschliessen solle.

M Der Schlüssel aber zu diserThüeist die Vernunfft/ welche dieselbe ver-riglet / und die Zeit zu reden/ und zuschweigen in acht nimbt. (-) Es sollaber / nach Mennung blumberri , die Thürdeß Munds einen dreyfachten Schlüs-sel haben. Der erste soll seyn in der Kiste deßHertzens Der andere in der Hand deß Prä-laten. Der dritte in der Hand GOrres. Der

E erste