68 Die Llösterliche Disciplm.
rs gut einem Mann/ wan er das Jochtragt von Jugend auff/ er wird alleinsitzen/und schweigen/ er wird sich übersich selbst erheben. Wie ? 8repKanus ka-rrn'. lcqrs also auß : (^) Das Stillschwei»
gen bringt Fried deß Hertzens/ gibtden Lugenden den guten Geruch/er-haltet die Eintrachtigkeit der Sitten/betrachtet die Göttliche Gütigkeit/undEnglische Seeligkeit. Derohalben meldnvernLsst.,8: (e) Ein gutmüthiger undfchamhafftiger Mensch erweget zuvorvi!/ ob er rede/ was/ zu wem / an wehchem L)rth und Zeit er rede. So istdann in dtscm vicrfachien Stillschweigen gut auf !das Heyl deß HErren warten.
Ein Wein. Geschirr wird darumb verschlossengehalten/damit die Starcke deß Weins nicht außerieche. Der Mund / der zum Geschwätz allezeitoffen stehet/ dampftet auß allen Geruch/und Ge»schmack innerlicher Andacht: Deßwegen lehret ,der Heil. /^uAulUnus : («) Man soll allchN ^auß Nothwendigkeit reden/ und mitFremden stillschweigen. 0) Die Redeines Geistlichen solle seyn kurtz / be- 'dachtsamb / und sittlich. Der Mund^-verrathet das Hertz. Der innerliche
Mensch