84 Die «klösterliche Disciplin.
ihr aber nicht also: AllwoLemarclus saget(L) Cs ist deütlich genug geredt/ dieHerrschafft ist denApostlen verbotten.
Lass« uns dessen Außffrnch anhören: Wer
under eüch der Grösseste ist/ der sollseyn wie der Geringste / und wer derFürganger ist / der soll seyn wie derDiener. Der Fürst der Apostlrn seines Lehr«Meisters Nachfolger mahnet: Die Dbere sol-len die Heerde deß HErren weyden/(r) nicht die da herrschen über dasErbtheil. Deßwegen underweiset der Heil.keniLröug die Obere : (^) öehrnen/ daßihr über eüwere undergebne Mütternicht Herren seyn sollen: Befleißen jeuch / daß ihr vilmehr geliebt / als ge- ^fürchtet werden. Vnd der Heil.Lsns^iaus >selbst scharpffek einem Abbt ein : (/) Daß er !
sich befleissen solle / mehr geliebet/ alsgefürchtet zuwerden. Gar recht . («)Dann es ist bey Anfflragung deß HirtemAmbrSnicht umbsonst so offt widerhohlee worden:Petre / liebst du mich; Darumb / wannjemand bey sich befindet/ daß er Christum nichtliebe/so solle er die «veelensorg gantz und gar nichtauff sich nehmen. (") Liäonmg ^xpollinaris ^lobet den König IKsvöoncurn vortrefflich mit
disem