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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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125
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Die (klösterliche Distiplin. lLZ

nicht hangen / so pranget dannoch dieÄugend mit der Gelehrigkeit schöneeund auffgebutzter.

Die Wisscnschaffe ist ;u Erlangung der Tu-genden ein grosse Beyhülff/ und in der erlangter»ein grosse Zierd. Ja es be;eng<t ?1iniu,:

Die Wissenschafft ist die einzige Lin-derung der Schmertzen. Derohalben solleein jeder fürncmblich ein solche Brschäfftigungvor sich nehmen / die er selbst für mehr nothwen-dig achter / und dem Nächsten mr-lichcr ist.

Eine gewisse Lesung ist ersprieß-lich/erlustiget das Gemüth. Wer dahir»gelangen will/wohin er ihmc vorgenommen/dernehme nur einen Weeg vor sich / er wolle nichtdurch mancherley Straß hin und her umb-schweiffen. Den Weeg nicht gehen/ist irrgehn.

Von der Hauß - Geftllschafft karrman in Wort und Merck eine Under-weisung nehmen: Dann nothwendigist/daß einer zum Guten angemahnetwerde / und daß er jemand habe Zueinem Beystand/der eines guten Wil-lens sey. Jnmassen kein Sach denMenschen so ehrsamb machet/und diezum Bösen Geneigte also zurechtbrin-get/als wie die GesellschassL thut ehr-lichen