Die (klösterliche Distiplin. lLZ
nicht hangen / so pranget dannoch dieÄugend mit der Gelehrigkeit schöneeund auffgebutzter.
Die Wisscnschaffe ist ;u Erlangung der Tu-genden ein grosse Beyhülff/ und in der erlangter»ein grosse Zierd. Ja es be;eng<t ?1iniu,:
Die Wissenschafft ist die einzige Lin-derung der Schmertzen. Derohalben solleein jeder fürncmblich ein solche Brschäfftigungvor sich nehmen / die er selbst für mehr nothwen-dig achter / und dem Nächsten mr-lichcr ist.
Eine gewisse Lesung ist ersprieß-lich/erlustiget das Gemüth. Wer dahir»gelangen will/wohin er ihmc vorgenommen/dernehme nur einen Weeg vor sich / er wolle nichtdurch mancherley Straß hin und her umb-schweiffen. Den Weeg nicht gehen/ist irrgehn.
Von der Hauß - Geftllschafft karrman in Wort und Merck eine Under-weisung nehmen: Dann nothwendigist/daß einer zum Guten angemahnetwerde / und daß er jemand habe Zueinem Beystand/der eines guten Wil-lens sey. Jnmassen kein Sach denMenschen so ehrsamb machet/und diezum Bösen Geneigte also zurechtbrin-get/als wie die GesellschassL thut ehr-lichen