Die klösterliche Disciplin. !4Z
suchet Gott nicht/der neben Gott wasanders begehret. Der findet Gott/welcher alles andere verlasset.
(ch Die Verlaugnung seiner selbstist nichts anders als eine hauptbe-greiffliche Vergessenheit aller Sachendeß vorhero geführten Lebens/ist aucheine Zuruckweichung von dem Willenseiner selbsten. («>) Derohalben wel-cher den alten Menschen mit seinenWercken ableget / der verlaugnet sichselbsten/sprechend: Ich lebe/aber jetztnicht ich / sonder es lebt in mir Christus.
Ein solcher nimbt sem Areütz auf sich/daß er der Welt gecreütziget werde.
Es fraget aber der -Heilige Oororbeu» : Auss
was Weiß wird der Mensch der Weltgecreütziget? und antwortet: Solchesgeschehe durch eine Absagung/ wannnemblich der Mensch nach verlaßnerWelt wider die Begierlichkeit / undWollust der Welt / auch wider seineneignen Willen streittet/ und die ange-bohrne böse Anmuthungen und Lasterbezwinget. Er fraget wtiters: Auss wasWeiß wird die Welt dem Menschen
gecreü-