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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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143
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Die klösterliche Disciplin. !4Z

suchet Gott nicht/der neben Gott wasanders begehret. Der findet Gott/welcher alles andere verlasset.

(ch Die Verlaugnung seiner selbstist nichts anders als eine hauptbe-greiffliche Vergessenheit aller Sachendeß vorhero geführten Lebens/ist aucheine Zuruckweichung von dem Willenseiner selbsten. («>) Derohalben wel-cher den alten Menschen mit seinenWercken ableget / der verlaugnet sichselbsten/sprechend: Ich lebe/aber jetztnicht ich / sonder es lebt in mir Christus.

Ein solcher nimbt sem Areütz auf sich/daß er der Welt gecreütziget werde.

Es fraget aber der -Heilige Oororbeu» : Auss

was Weiß wird der Mensch der Weltgecreütziget? und antwortet: Solchesgeschehe durch eine Absagung/ wannnemblich der Mensch nach verlaßnerWelt wider die Begierlichkeit / undWollust der Welt / auch wider seineneignen Willen streittet/ und die ange-bohrne böse Anmuthungen und Lasterbezwinget. Er fraget wtiters: Auss wasWeiß wird die Welt dem Menschen

gecreü-