158 Die klösterliche Disciplin.
tzcn / so lang cr gelebt / dann es müste Christusleydcn / und also einaehn in sein Glory.brolius niundcret uns auff/ die wl^crwärligeDing zn überkragen : Wann du Vcr-
schmahung und Unbild leydeft/solchesaber als ein Urtheil Gattes lobest/wann du mit Kranckheiten geplagetbist / und das dem Göttlichen Willenzuschreibest; wann dich der Mangeltrucket/und er dich nicht abhaltet/dastdu minder das Urtheil Gottes Mis-sest/so ist diß herrlich/und der richtigeWeeg zur Liebe G-Ottes« Dcme aarschön <Üvpnanu8 bevfallek : Die De-
muth ist der erste Eingang ins Klo-ster /, gleich wie sie der erste EintrittKhristi gewesen ist in dise Welt. De-
rohalben spricht Xuzultinus zu krobam : (/)
Man kan gar leichtlich ein verächt-liches Kleyd antragen/ mit niderge-neigtem Haubt daher gehn / den Wei-hel über die Schultern herab gehenlassen/aber die Gedult ist eine Anzei-gung eines gedulttgen Menschens.
Der Anfang ist zwar schwär / ««rage ihnc außLiebt Gottes/ (FF) der wird mit der Ver-suchung