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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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173
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Die klösterliche Disciplin. 17Z

Psallieren ist der Lnglm/und der Ordens.Gcifl,lichtn Ambe und Dienst. (^) Undtt' jenemgemeinen Leben der Brudern / lebengrosse und Heilige Männer/welche alleTag G-Ott Lobgesang/und Gebetteesingen. Dtscs solle eines Abölen erste und vor-nembste -Sorg seyn / daß der Gonsdienst reche/und ordenlich gehalten werde, / <0 Die BrÜ-der sollen eylen/ einer dem andern zudem Dienst Gottes fürzukommen/dochmit aller Gravität / und Züchtigkeit/

weilen sie zu Miegcsellcn die Engel Gottes haben.

(e) Die Fürsten giengen forne an bei-den Sangern/das ist/die Engel. Dar-umb (/) so bald der fröhliche und hur-tige Liebhaber Gottes den Klang derGlocken höret/ sagt er: Wohlan/wohlan: Der Hintaßige aber: Wchmir/ weh mir. (F) GDLL verlangetvon uns einen hurtigen und fröhlichenDienst. Ulcnrlora lehret / daß die Aposteldarumb darvon gelausten seyen/ und daß Petrusdarumb Christum verlangn« habe / dieweil«» sieim Gebe« alle entschlasten sind. Deßwegen sagtder Heilige LenecliQu« : (/<) Ääir glauben/daß die Göttliche Gegenwart allent-halben seye/ und daß die Augen deß

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