22O Die «klösterliche Disttplitt.
weißthumb/ daß das Gemüth bey ei-nem Menschen vernünfftig/und seinerselbst Mächtig ftye. Aber du saast / dieEmsambkeit macht vrdiüßig; Gewöhne dichan dife/und du wirst mit dem Heil.k^lsron^momit Trost sagen: (<-) Mir ist die Stadtein Kercker / und die Einsambkeit elttHimmel / dann umb wie vil embsigerman dieKell (^) bewohnet/umbsovtlmehr sie gefallet/ und geliebet wirb;und umb wie vil hinlaßtger man siehaltet/ und umb wie vil seltener mandarinn gehet/umb so vilmehr man sieabscheüchet/ und solche einem verlei-thet. (-) Damit die Kell dir ange-nehmb werde/nimme an disen Rath:Gedencke/Gott und du seyest allein inder Welt / und alsdann wirst du Anegrosse Ruhe in deinem Hertzen haben.
Wer von der Weit abgezogen / und derselben jirabgestorben ist/ der kehret in die Crll als in cinjsicheres Gcstad der stillen Ruhe. Setze in der,selben den Ancker der Srandhaffrigkeit durcher fferigeS Geben/ und andächtige Lesung. Die
Kell ist wahrhajftig eine Werckstattalles Guten.
Darinn