226 Die Llösterliche Disciplin.
Vnd VamiÄNUL: (ai) Ihr haben VilBücher denen ihr obligen können/ aufdaß eürvere Seelen nicht allein durchdas Gebett zunehmen/ sonder auchdurch die Lesung fettgemachet werden.O) Angesehen alles Geistliche Zuneh-men auß der Lesung und BetrachtungHerkomet; Dann was wir nicht wis-sen/das lchrnen wir durch die Lesung/und durch die Betrachtung behaltenwir dasselbige. Vnftr stelige ^icumus, anStiffter der Patiscr-Univerütak/ und allerbestedcr8cuöisn underweiset uns/und sagt:
(/) Es solle die Geistliche Lesung zugelegner Zeit niemahlen auß deinenHänden zurück weichen/ die Lesungund das Gebett sollen mit emanderenumbwechslen. Es blühet« M selbigen Zeitder ksnscliÄiner- Orden weit und breit/ da einMönch an (larolum den Grossen/ als dessenLehr. Meister gefchriben: Ich eÜWer^-E
lasse mir angelegen seyn/nach eüwererErmahnung und Willen andern dasHonig der Heil. Schrifft darzurei-chen/andere mit lauterem alten Weinder Künsten anzufüllen / andere mit